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Handgedacht Innenarchitektur und Tischlerei. Hochwertige Küchen für leidenschaftliche Köche – Handgedacht.

Küchenplanung Wien – Werkstatt, Design und Atmosphäre

Wir verstehen Küchen einerseits als Werkstatt, ähnlich wie unsere Tischlerei. Der Ablauf muss stimmen, die Arbeitsfläche soll frei bleiben, und das Werkzeug wird so angeordnet, dass man sich voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren kann. Technik wie das BORA Kochfeld unterstützt diese Idee, weil es Kochdunst direkt abzieht und gleichzeitig klare Linien wahrt. Auch Marken wie bulthaup zeigen, wie Funktionalität und Minimalismus zusammenfinden.

Gleichzeitig gilt: Eine Küche, die nicht einlädt, einfach loszulegen – eine Küche ohne „Jazz“ – ist keine gelungene Küche. Sie braucht Raum für Begegnung, Atmosphäre und Freude. Genau diese Haltung prägt all unsere Küchenplanung Wien.

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Innenarchitektur und Inspiration

Unsere Arbeit verbindet die Erfahrung der Tischlerei mit der Kreativität der Architektur. Kooperationen mit Büros wie
AllesWirdGut Architekten und
Schüttli Hotzky zeigen, wie wichtig Austausch und Inspiration sind. Dadurch entstehen außergewöhnliche Küchenlösungen, die sowohl praktisch als auch atmosphärisch sind.

Ein Blick in den STANDARD

Eine gekürzte Version eines sehr persönlichen Artikels, der im STANDARD veröffentlicht wurde, erzählt von drei Dingen, die ein Innenarchitekt nie tun würde. Im Protokoll von Natascha Ickert beschreibt Martin Aigner seine Haltung zu fragwürdigen Designentscheidungen und verrät, welchen Raum man auf keinen Fall unterschätzen sollte.

1. Den Vorraum ernst nehmen

„Der Vorraum ist ein hoch aufgeladener Raum, der wird leider oft vernachlässigt. Aber wieso wird er so stiefmütterlich behandelt? Für mich ist dieser Ort nicht nur Durchgang oder die Erweiterung der Abstellkammer. Ganz im Gegenteil: Hier sitzen, gehen, stehen wir. Schuhe werden angezogen, Jacken hingeworfen, Dinge vergessen und gefunden. Hier begrüßen wir Gäste, streiten, küssen uns zum Abschied. Im Vorraum brauchen wir viel Platz für alles Mögliche. Deshalb finde ich es schade, dass in Neubauten der Vorraum oft so klein ausfällt oder nur ein schmaler Gang ist. Je verzwickter ein Raum ist, desto mehr Spaß habe ich, ihn funktional zu gestalten. Denn dann muss man kreativ werden und ungewöhnliche Ideen entwickeln.“

2. Küchen individuell planen

Beim Küchendesign zählt nicht nur die Optik, sondern auch, wie Menschen sie tatsächlich nutzen. Kocht jemand gerne, backt viel oder verwendet die Arbeitsplatte sogar als Homeoffice-Platz? Wir entwickeln Lösungen, die sich daran orientieren. Für ein Paar mit Leidenschaft fürs Backen haben wir zum Beispiel eine verschiebbare Kochplatte entworfen, sodass mehr Arbeitsfläche zum Kneten frei bleibt. Was wir fast nie machen, sind tiefe Oberschränke – denn wie oft nimmt man wirklich ein Häferl aus der dritten Reihe?

3. Genug Toiletten berücksichtigen

„Es gibt nichts Unangenehmeres, als im intimsten Moment des Tages gestört zu werden oder sogar von der anderen Seite der Tür Druck zu bekommen. Gerade morgens kann das zu viel Stress oder Streit führen. Deshalb habe ich eine Regel: Ab drei Personen immer eine zusätzliche Toilette. Das mag überraschend klingen, dass ich mich als Innenarchitekt mit so einem Thema befasse. Ich arbeite eben mit der gesamten Struktur und Nutzung einer Wohnung. […] Mit der Hochglanzarchitektur, die auf Social Media gefeiert wird, hat das wenig zu tun. Wir produzieren Realität. Und die weicht nun mal von dem Glatten, Perfekten ab.“